Irene M. Pepperberg: Alex und ich

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Beschreibung

Irene Pepperberg ist Verhaltensbiologin und Forscherin an der renommierten Harvard-Universität. Als sie ihre Studien vor 30 Jahren begann, glaubte man nicht, , dass Vögel in irgendeiner Form intelligent wären, von Sprachtalent ganz zu schweigen. Doch dann kam Alex und strafte alles, was bis dahin galt, Lügen. Irene Pepperberg brachte ihm bei zu zählen, komplexe Konzepte wie größer und kleiner sowie mehr und weniger zu verstehen. Und darüber hinaus bewies sie, dass Alex fähig war zu Emotionen und Gedanken. Er vermisste sie, wenn sie nicht im Labor war, er war eifersüchtig, er wollte ihr immer zeigen, dass er der Boss war. 2007 starb Alex überraschend - seine letzten Worte zu Irene am Abend, bevor er starb, waren: "You be good. I love you." Die Geschichte der Beziehung zwischen Irene und Alex ist ein Meilenstein der wissenschaftlichen Berichterstattung und eine unvergessliche Geschichte einer ganz besonderen Beziehung zwischen Mensch und Tier.

Der Verlag über das Buch: Noch Tage nach dem Tod des faszinierenden Geschöpfes Alex standen die US-amerikanischen und britischen Zeitungen sowie Fernsehanstalten Kopf und berichteten in zahlreichen Artikeln und Berichten über die Trauer wegen dieses Verlusts. Tausende von US-Amerikanern waren zutiefst erschütter. Hunderte und Aberhunderte von E-Mails und Kondolenzbriefen aus allen Teilen der Vereinigten Staaten gingen bei der Forscherin und ihren Mitarbeitern ein. Sie zeugten von einer schier unglaublichen Anteilnahme am Ende eines ganz besonderen Tieres und davon, dass viele, viele Menschen über Jahre hinweg rege am Schicksal und Leben von Alex und seiner wissenschaftlichen Begleiterin teilgenommen hatten. Die nach dem Tod des Vogels erschienene, herzergreifende Geschichte von Alex und Irene hat Millionen Leser in den USA zum Lachen und Staunen gebracht sowie zu Tränen gerührt. Und auch das Buch hat ein Medienecho ausgelöst, das seinesgleichen sucht und war viele Wochen auf der New-York-Times-Bestsellerliste vertreten. Nun kommt es nach Deutschland. Die Verhaltensbiologin der Harvard-Universität Irene M. Pepperberg beschreibt in diesem einzigartigen Dokument, wie ihr gefiederter ‘Freund‘ mit dem Gehirn von der Größe einer Walnuss unglaubliche gedankliche Leistungen vollbringen konnte. Das Talent dieses brillanten gerade einmal 500 Gramm schweren Graupapageien Alex war eine Demonstration bemerkenswerter Fähigkeiten und ein weiterer Beweis für die Intelligenz von Tieren. Mit seinem erstaunlichen Wortschatz von über 100 Wörtern und der Fähigkeit, Fragen zu Farben zu beantworten sowie Formen von Objekten genauso zu bestimmten wie ihre Anzahl verblüffte Alex alle. Kein Wissenschaftler hatte bisher einem Vogel derartige verbale und komplexe kognitive Fähigkeiten zugetraut. Irene M. Pepperberg beschreibt die Zeit der ersten Tage ihrer „Begegnung“ bis zu den letzten Stunden mit dem wundersamen Vogel. Sie gibt dabei intime Einblicke in Ihre Forschungstätigkeit, offenbart Trainingskonzepte fern ab herrschender Lehrmeinungen und gängiger Forschungsmethoden und beschreibt dabei die verblüffenden Ergebnisse dieses einmaligen Experiments, die beweisen, dass zumindest manche Vögel kein ‘Spatzenhirn‘ haben. Dies ist die bewegende Geschichte um das Alex Project, in dem eine Wissenschaftlerin zusammen mit einem kleinen, grauen Vogel die Grenzen der Kommunikation zwischen Mensch und Tier auslotete. Und es ist die Geschichte einer Frau, die ihren Weg von der Chemikerin zur Biologin beschreibt, die den Mut hatte, sich abseits allgemein akzeptierter Forschungsthemen an etwas zu wagen, das die Vorstellung der Menschen von Tieren grundlegend verändert …

208 Seiten (21,0 cm x 13,5 cm)