PAPAGEIEN

10/2010 (Oktober)

 

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Nachrichten:

  • Die „außergewöhnliche Vogelausstellung“ in Bielefeld-Senne
  • Die „Wüstenprinzessin“ zeigt sich
  • Neuer Nationalpark in Queensland
  • Argentiniens Papageien atmen auf
  • Geschmuggelte Lear-Ara-Nestlinge
  • Die Tropica 2010 in Bad Kreuznach
  • Neues aus der Papageienabteilung vom Vogelpark Walsrode
  • Aktuelles aus dem Loro Parque

Zucht:

Werner Lantermann

Kongopapageien – Zucht und Aufzucht mit Hindernissen

Inhalt: Kongopapageien der Nominatform gehören seit vielen Jahren zu den Favoriten des Autors, wenngleich die Haltungs- und Zuchterfahrungen mit ihnen nicht immer nur problemlos waren. Heute befinden sich zwei Paare und mehrere Jungvögel in seiner Obhut. Paar 1 bekam er 2001/2003 als Dauerleihgabe zweier öffentlicher Einrichtungen (beide Tiere sind laut CITES-Papieren Wildfänge). Mitte 2006 zog Paar 2 bei ihm ein, zwei adulte Vögel, die beide bei privaten Züchtern aufgezogen worden waren. Über die bisherigen Erfahrungen mit diesen beiden Paaren wird er im Folgenden berichten.

Zucht:

Johann Janßen

Meine Haltungsversuche mit Mount-Goliath-Papualoris

Inhalt: Im Sommer 1990 wollte der Autor sich von einem bekannten Lorizüchter in Süddeutschland ein Pärchen Josefinenloris (Charmosyna josefinae) holen. Als er dort aber die verwandten Mount-Goliath-Papualoris (C. papou goliathina) sah, war es um ihn geschehen. So schöne Vögel hatte er noch nie gesehen. Der Züchter hatte nur ein junges rotes Weibchen abzugeben. Er telefonierte aber mit einem Bekannten in Stuttgart und erfuhr, dass dieser auch Tiere zu verkaufen hatte. Herr Janßen nahm also das Weibchen mit und fuhr weiter zu dem anderen Züchter. Er hielt mehrere Papualoris in einer Freivoliere, und als er das Gehege betrat, flogen ihm die Vögel auf Kopf und Schulter. Er fing einen schwarzen Lori für mich heraus, gab aber keine Garantie, dass es wirklich ein Männchen war. – So kam Herr Janßen zu seinem ersten Paar Stellaloris, wie sie in Deutschland meist genannt werden.


Krankheiten:

 Daniel Neumann & Heiner Müller

Probleme bei der Handaufzucht:
Kropfverbrennung

Inhalt: 
Handaufzuchten von Papageien werden aus vielerlei Gründen durchgeführt. Manchmal müssen bereits die Eier entnommen werden, weil die Eltern diese stark beschädigen oder nicht bebrüten, Nestlinge werden nicht (ausreichend) gefüttert oder stark gerupft. Eine gängige Zuchtpraxis ist auch, vor allem bei sehr seltenen und gefährdeten Arten, das Erstgelege in einen Inkubator zu überführen, in der Hoffnung, von den Paaren ein Nachgelege und damit mehr Jungtiere zu erhalten. Dank der vielen verschiedenen kommerziellen Aufzuchtfuttersorten  und Fachliteratur ist die Handaufzucht nicht mehr so schwierig wie noch vor einigen Jahren. Dennoch kommt es gelegentlich zu Problemen, die jedoch bei einem rechtzeitigen Handeln nicht zum Verlust des Nestlings führen müssen.


Tiergärten:

Dr. Christian Matschei

Überblick zur Haltung von Papageien in deutschen Tiergärten

Inhalt: Seit Beginn der Erforschung subtropischer und tropischer Gebiete ist der Mensch immer wieder mit Papageienvögeln konfrontiert worden. Als Bälge oder Lebendexponate erreichten sie den europäischer Kontinent, auf dem sie, meist wegen ihrer Farbpracht und allgemeinen Exotik, wissenschaftliche Sammlungen bereicherten oder als Statussymbole bestimmter Stände fungierten. Die Begeisterung für fremdländische Exotik und die diese verkörpernde Papageien ist immer noch ungebrochen. Neben den Heutigen Privathaltungen sind es vor allem moderne Tiergärten, die sich um Ausstellung, wissenschaftliche Forschung und Erhaltungszucht der Teilweise stark bedrohten Psittaziden bemühen. Herr Matschei möchte hier einen Überblick darüber geben, welche Papageien in Deutschland in Tiergärten gehalten werden.


 Freileben:

Karin und Karl-Heinz Lambert

 Peru – Land der Papageien

Inhalt: Während dieser Reise nach Peru wollten die Autoren vor allem Sperlingspapageien in ihrem Lebensraum finden, aber auch ein oder zwei Orte in ihre Planung mit einbinden, an denen man einigermaßen sicher überhaupt Papageien zu sehen bekommt. Deshalb stand der Besuch des Manu Wildlife Center und des Heath River Wildlife Center mit ihren bekannten Lehmlecken auf dem Programm. 24 Tage sollte die Reise dauern. Für Manu und Heath River engagierten sie örtliche Guides, und bei der Suche nach Sperlingspapageien sollte ihnen John, ein Berufsguide, helfen.
Wie erfolgreich die Reise tatsächlich wurde können Sie hier lesen.


Literatur:

Naturschauspiel Papageienschwarm – perfektes Zusammenspiel ohne Anführer

Bhattacharya, K. & T. Vicsek (2010): Collective decision making in cohesive flocks. New Journal of Physics 12, Online-Publikation 093019


Kleinanzeigen:

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