PAPAGEIEN

8/2010 (August)

 

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Nachrichten:

  • Die 31. Tagung der GTO in Münster
  • Hoffnungsschimmer nach der Buschbrandkatastrophe
  • Kaum noch Artenforscher im "Jahr der Biodiversität"
  • Die AZ-Nachzuchtstatistik für 2008
  • 14. Tagung des Fonds für bedrohte Papageien in Köln
  • Guter Start in die Brutsaison 2010 in Walsrode
  • Aktuelles aus dem Loro Parque
  • Tagung der AZ-AGZ-IG Neophema-Nord

Zucht:

Ruud van der Donk

Haltung und Zucht von Rosakakadus

Inhalt: Rosakakadus (Eolophus roseicapilla) wurden früher in großer Zahl importiert. Bereits 1843 waren die ersten Vögel in Europa zu sehen, unter anderem im Londoner Zoo. Die erste publizierte Aufzucht gelang 1876 bei Gedney in England. Das Rosakakadu-Weibchen starb während der Bebrütung, und die Eier wurden einer Bantamhenne untergelegt. Die Aufzucht der Nestlinge übernahm dann der Züchter. Die erste Elternaufzucht fand dann offenbar beim Duke of Bedford aus Woburn (England) statt. Der weltberühmte Vogelzüchter freute sich 1910 über die ersten ausgeflogenen Jungvögel. Wie die Zucht dieser Papageien heute aussieht berichtet hier Herr van der Donk.

Zucht:

Dr. Matthias Reinschmidt

Die Gelbbauchamazone

Inhalt: 
Die Gelbbauchamazone (Alipiopsitta xanthops) ist eine Spezies, für die sich in der Vergangenheit nur wenige Halter und Züchter interessiert haben. Sie sieht auf den ersten Blick aus wie eine kleine Amazone und ist etwa so groß wie eine Weißstirnamazone (Amazona albifrons). Durch DNA-Untersuchungen kamen Rusello und Amato (2004) aber zu einem anderen Ergebnis.


Praxistipp:

Daniel Neumann

Die Herstellung von Kunsteiern aus unbefruchteten Eiern

Inhalt: 
Optimalerweise bebrüten Papageienpaare ihre Gelege und ziehen ihre Jungen selbst auf. Treten während der Brut aber Probleme auf, kann man einige davon durch den Einsatz von Kunsteiern beheben. Sie werden in der Vogelzucht seit langem in vielen Variationen verwendet.


Kulturgeschichte:

Franz Amberger

Die Geschichte des Paradiessittichs

Inhalt: Australische Kakadus und Sittiche sind Josef Brunhofers Lieblingsvögel. Viele, zum Teil monatelange Reisen hat der Freund des Autors auf dem Fünften Kontinent unternommen, um Papageien zu beobachten. Eines Tages kollidierte auf einer Straße im Outback ein Erdsittich (Pezoporus w. wallicus) mit seinem Auto und verletzte sich dabei tödlich. Ein trauriges Ereignis, aber auch ein äußerst seltenes. Denn wer kann von sich schon behaupten, einen Erdsittich in Freiheit „getroffen“ zu haben. Warum also, so hat Herr Brunhofer oft gefragt, soll es den Paradiessittich (Psephotus pulcherrimus) in diesem riesigen Land nicht noch geben? Schließlich hatte man ihm in Australien schon Farbfotos von (angeblichen) Paradiessittichen bei einem Züchter gezeigt. Und mit dieser Meinung steht Herr Brunhofer nicht alleine da.


Artenschutz:

Dr. Rutledge Stephen Boyes

Zur Situation des Kap-Papageis in Südafrika

Inhalt: In keiner anderen Vogelfamilie findet man mehr bedrohte Arten als bei den Papageien, mit 90 Spezies sind mehr als ein Viertel von ihnen von der Ausrottung bedroht. Bei etwa 73 dieser Arten wirken sich die Zerstörung und Fragmentierung der Lebensräume negativ auf die Bestände aus, bei 39 die Nestplünderei und der Fang für den Handel. Der Kap-Papagei (Poicephalus robustus) aus dem südlichen Afrika gehört zu den 28 Papageienspezies, die unter beiden Faktoren zu leiden haben. Mehr über seine Situation könne Sie hier lesen.


Literatur:

Thomas Arndt: Lexikon der Papageien, Version 3,0. Arndt-Verlag, Bretten (2008). DVD mit Schutzhülle, ISBN 3-9808245-3-5


Kleinanzeigen:

Im Kleinanzeigenteil der Zeitung haben Abonnenten Gelegenheit, kostenlos ihre Papageien anzubieten, zu tauschen oder zu suchen bzw. Kontakt mit anderen Papageienfreunden aufzunehmen. 


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