PAPAGEIEN

7/2010 (Juli)

 

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Nachrichten:

  • Schau der Vogelfreunde Osnabrück
  • Das Comeback in den Anden – der 1000. Gelbohrsittich
  • Neuer Stamm des PBFD-Virus in Neuseeland entdeckt
  • Rettet den australischen Busch!
  • Eine Stiftung für die PDD-Forschung
  • Seltene Mutationsformen bei den Rosenbrustbartsittichen
  • Drei Lear-Aras beschlagnahmt
  • Der Klimawandel und seine Folgen
  • Aktuelles aus dem Loro Parque
  • Ein Treffen mit den „drei blauen Aras“

Zucht:

Luciano Luzzatto

Loris – die unterschätzten farbenfrohen Papageien

Inhalt: Seit seinem sechsten Lebensjahr beschäftigt sich der Autor mit Vögeln. In seiner Kindheit in Italien gehörte es zu seinen täglichen Aufgaben, jeden Morgen rund 20 Tiere zu füttern. Mehr als 35 Jahre später, entdeckte er in einem Haushalt in Mondeor südlich von Johannesburg sein erstes Paar Loris. Es handelte sich um Schmuckloris (Trichoglossus ornatus), die er prompt erwarb. Der „Lori-Virus“ hatte ihn befallen. Diese Vogelgruppe wurde fortan zeitlebens zu seiner Passion. Heute besitzt er daheim in Observatory, einem Stadtteil von Johannesburg, 22 Arten Loris, jeweils mindestens zwei Paare.

Zucht:

Armin Brockner

Haltung und Zucht des Sonnensittichs

Inhalt: 
Die meisten der je nach Autor 18 bis 25 Aratinga-Arten sind überwiegend grün gefärbt und erscheinen nicht so attraktiv wie viele andere neotropische Sittiche oder Papageien. Es gibt jedoch einige Vertreter der Keilschwanzsittiche, die durch eine außergewöhnliche Gefiederfärbung auf sich aufmerksam machen. Zu diesen zählen der Jendayasittich (Aratinga jandaya), der Sonnensittich (A. solstitialis) und der erst in jüngerer Zeit beschriebene Pinto-Sonnensittich (A. pintoi). Der Autor pflegt in den letzten Jahren sowohl den Jendaya- als auch den Sonnensittich; über seine Erfahrungen mit Letzterem möchte er hier berichten.


Zucht:

Antonín Vaidl

Der unbekannte Blauscheitel-Spatelschwanzpapagei

Inhalt: 
Der Blauscheitel-Spatelschwanzpapagei (Prioniturus discurus) von den Philippinen, auch bekannt unter dem Namen Blauköpfiger Spatelschwanzpapagei, wird in Europa nicht gepflegt. Zwar wurden 1994 zwei handaufgezogene Vögel aus der gewerblichen Zuchtfarm von Antonio de Dios, Birds International Inc. (BII), auf Luzon (Philippinen) in den Loro Parque auf Teneriffa eingeführt, aber die Bemühung um ihre Haltung war nicht erfolgreich und die Vögel überlebten nicht allzu lange. Hier können Sie mehr über die interessanten Papageien erfahren.


Artenschutz:

Olivier Chassot, Monika Melisch, Michael Metz & Guisselle Monge Arias

Schutzprojekt für den Großen Soldatenara in Costa Rica

Inhalt: Im ehemals dicht bewaldeten Nordosten Costa Ricas, in der Region zwischen den Flüssen San Carlos, San Juan und Sarapiqui, sind noch Reste von Tieflandregenwäldern mit Waldmandelbäumen erhalten geblieben. Bis heute werden sie von einer kleinen, in ihrer Existenz gefährdeten Population des Großen Soldatenaras (Ara ambiguus) als Brutgebiet genutzt.

Das Forschungs- und Erhaltungsschutzprojekt für den Großen Soldatenara wurde 1994 von den Biologen Dr. George V. N. Powell und Robin Bjork ins Leben gerufen und seitdem vom Tropical Science Center unterstützt.


Zoologische Gärten:

René Wüst

Papageien in chinesischen Zoos 

Inhalt: Die Volksrepublik China ist mit mehr als 1,3 Milliarden Einwohnern das bevölkerungsreichste und mit einer Fläche von fast 10 Millionen Quadratkilometern nach Russland und Kanada das drittgrößte Land der Erde. Die Entwicklung Chinas verläuft derzeit atemberaubend schnell. Aktuell hat das „Reich der Mitte“ – gemessen am Bruttosozialprodukt und der Kaufkraftparität – die weltweit zweitgrößte Wirtschaft. Das rasante Wirtschaftswachstum geht leider immer noch stark auf Kosten der Natur. Der Autor bereiste dieses Land und auch seine Zoos.


Literatur:

Eingebürgerte exotische Vögel lieben Städte und Wohlstand


Kleinanzeigen:

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Arndt-Verlag
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