PAPAGEIEN

7/2009 (Juli)

 

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Nachrichten:

  • Südamerikanischer Nachwuchs im NiederRheinPark Plantaria
  • Kea stiehlt einem Touristen den Pass
  • Lear-Ara-Population erholt sich
  • Halsbandsittichsterben in Indien
  • GTO tagt 2009 in Nürnberg
  • Warnung vor Papageienbetrügern
  • Ist der Fernando-Póo-Graupapagei eine valide Unterart?
  • Australiens Behörden zerschlagen Schmugglerring
  • Die 7. Tagung der AZ-AGZ-IG Neophema-Nord
  • Aktuelles aus dem Loro Parque auf Teneriffa

Zucht:

Armin Brockner

Haltung und Zucht des Rotrückenaras

Inhalt: Die Gattung Primolius umfasst drei Spezies, den Rotrückenara (Primolius maracana), den Goldnackenara (P. auricollis) und den in Menschenobhut bis vor wenigen Jahren seltenen Gebirgsara (P. couloni). Da sie sich in Menschenobhut gut fortpflanzen, gibt es von allen drei Arten stabile Volierenpopulationen. Der Autor konnte bisher den Goldnackenara und den Rotrückenara züchten; über seine Erfahrungen mit Letzterem möchte er hier berichten. 

Der Rotrückenara oder Marakana, wie er unter Haltern auch genannt wird, hat eine Gesamtlänge von etwa 43 cm. Der Artname maracana ist die indianische Bezeichnung für mittelgroße, langschwänzige Papageien. 


Zucht:

Franz Pfeffer

Der Rotsteißsittich

Inhalt: Rotsteißsittiche (Northiella haematogaster haematorrhous) werden nicht sehr häufig in unseren Volieren gepflegt, und es gibt in der Fachliteratur relativ wenige Informationen über diese Vögel. Ein Problem bei der Haltung ist ihre ausgeprägte Aggressivität, die möglicherweise auch die weitere Verbreitung bei Züchtern verhindert. Auch außerhalb der Fortpflanzungsperiode müssen die Sittiche paarweise untergebracht werden. Ein beheizbarer Schutzraum muss vorhanden sein, da die Rotsteißsittiche meist schon früh im Jahr mit der Brut beginnen. Bei einer kalten Überwinterung, die die erwachsenen Tiere offenbar recht gut überstehen, scheitern Brutversuche sehr häufig. Welche weiteren Besonderheiten es bei der Haltung und Zucht bedarf, berichtet Herr Pfeffer.


Zoologische Gärten:

Lars Lepperhoff

Zoo de Doué – wo Aras und Sittiche um Felswände fliegen

Inhalt: Im französischen Département Maine-Loire, südwestlich der Stadt Saumur, die an der Loire liegt, befindet sich in Doué-la-Fontaine der Biopark Zoo de Doué. Dort entsteht eine wohl weltweit einzigartige Voliere für Papageien, deren Bau nachfolgend vorgestellt wird. 


Krankheiten:

Dr. Cyrill Sauer

Und wenn die Haut aber nun ein Loch hat ...

Inhalt: … muss es dennoch nicht zu einem Schrecken ohne Ende kommen, wie der Endlos-Reim, an den die Überschrift erinnert, vielleicht vermuten lässt.

Die Haut ist neben dem Federkleid das Organ des Vogels, das Umwelteinflüssen unmittelbar ausgesetzt ist. Unabhängig von der Grundursache haben Hauterkrankungen meist eines gemeinsam: Nicht selten entwickeln sie sich zu langwierigen und frustrierenden Prozessen.


Freileben:

Ingrid und Carlos Struwe

Bei den Prachtamazonen im südbrasilianischen Araukarienland

Inhalt: Die Autoren waren Ende Dezember 2007 von einer 14.000 km langen Reise durch acht brasilianische Bundesstaaten nach Blumenau, ihrem ständigen Ausgangs- und Anlaufpunkt, zurückgekehrt. Das Ziel dieser bisher längsten ihrer Reisen in Brasilien war gewesen, filmische Portraits von Vogel- und auch anderen Tierarten zu machen, die entweder in ihrem Bestand bedroht sind oder nur in ganz eng begrenzten Gebieten vorkommen, und dementsprechend wird der Film den Titel „Brasilianische Kostbarkeiten – auf der Spur seltener Vögel“ tragen. Und einer dieser seltenen Papageien, ist die Prachtamazone. 


Reisebericht:

Rudolf K. Wagner

Auf Safari im Norden Tansanias

Inhalt: Eigentlich war Herr Wagner sehr zuversichtlich und voller Hoffnung, denn schon bei der Buchung seiner Reise in den Norden Tansanias wurde ihm zugesagt, ihn in das Gebiet des „Red-fronted Parrot“ im Arusha National Park zu bringen.

Diesen mittelgroßen Papagei, den Thomas Arndt (1990-1996) als „Masai Red-headed Parrot“ bezeichnet, kennen wir als Reichenows Kongopapagei (Poicephalus gulielmi massaicus). Über sein Vorkommen und seine Biologie ist wenig bekannt. Da Herr Wagner natürlich auch viele andere Papageien und Vögel beobachten und fotografieren konnte, entstand hier ein sehr interessanter Reisebericht mit vielen Informationen.


Literatur:

Sind Halsbandsittiche eine Bedrohung für heimische Höhlenbrüter?

D. Strubbe & E. Matthysen (2009): Experimental evidence for nest-site competition between invasive ring-necked parakeets (Psittacula krameri) and native nuthatches (Sitta europaea). Biological Conservation 142 (8): 1588-1594.


Kleinanzeigen:

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