PAPAGEIEN

2/2009 (Februar)

 

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Nachrichten:

  • Internationales Papageiensymposium in Dublin
  • Erste Spix-Ara-Zucht in Deutschland
  • Tierärzte haben kein grundsätzliches Zurückbehaltungsrecht bei Tieren
  • Qualität der Bruthöhle entscheidend für den Bruterfolg bei Edelpapageien
  • Blaukehlaraschutz im Aufwind
  • Jahreshauptversammlung der ZGAP e.V.
  • Großzügige Spenden für Papageienfonds
  • Aktuelles aus dem Loro Parque
  • Tagung der AZ-AGZ-IG Neophema-Nord

Zucht:

Eckhard Lietzow

Schwarzköpfchen und Pfirsichköpfchen – Freiland und Haltung

Inhalt: Wer kennt sie nicht, die Papageien im Kleinformat? Agaporniden erfreuen sich bei Vogelzüchtern und Haltern ohne Zuchtabsicht gleichermaßen großer Beliebtheit. Mit Ausnahme des Grauköpfchens (Agapornis canus), das auf Madagaskar beheimatet ist, stammen die anderen acht Arten vom afrikanischen Festland. Der Autor möchte zwei Arten vorstellen, die zur sogenannten Personatus-Gruppe oder den Agaporniden mit weißen Augenringen zählen: das Schwarzköpfchen (Agapornis personatus) und das Pfirsichköpfchen (A. fischeri).

Schwarz- und Pfirsichköpfchen sind in Tansania beheimatet und bewohnen nahezu identische Lebensräume. Im Wesentlichen besteht ihr Habitat aus Dornstrauchsavannen mit bis zu einem Meter hohen Grasbewuchs und lockerem Baumbestand. Beide Arten kommen in Höhen zwischen etwa 1.000 und 2.000 m ü. NN vor.


Haltung:

Kurt Fierens

Haltung von Königssittichen

Inhalt: Der bekannteste Vertreter der Gattung Alisterus ist der Australische Königssittich (A. scapularis). Man sieht ihn sehr häufig in europäischen Zuchtanlagen, und auch in ihrer Heimat im Osten Australiens sind die Vögel noch sehr zahlreich. Die beiden anderen Arten der Gattung werden erheblich seltener gepflegt, und es ist sehr viel schwerer, Informationen über sie zu erhalten. Im nachfolgenden Artikel möchte Herr Fierens diese zwei Spezies vorstellen und Hinweise zu ihrer Haltung geben.


Krankheiten:

Dr. Richard Schöne, Dr. Volker Schmidt, Vet.- Ing. Margit Sachse und Dr. Ronald Schmäschke

Federmilben bei Papageienvögeln

Inhalt: Der Befall mit Federmilben ist bei Papageien weit verbreitet. Wegen ihrer Kleinheit und geringen Pathogenität sind diese Ektoparasiten aber wenig bekannt. Sie rufen zwar nur sehr selten Gefiederschäden beim befallenen Vogel hervor, können aber Krankheitsüberträger und für den Vogelhalter Allergieauslöser sein.

Federmilben sind wie Federlinge permanente Bewohner des Federkleides. Sie sind hoch spezialisiert und bei Vögeln weit verbreitet. Eine Vielzahl von Milbenarten ist durch die Anpassung an den Lebensraum Federkleid sowie damit einhergehende sich verändernde Bedingungen im Rahmen der Artenentwicklung der Vögel im Laufe der Evolution entstanden. Federmilbeneier konnten auf einer 120 Millionen Jahre alten fossilen Feder, die von einem befiederten Dinosaurier (Caudipteryx) stammt, von britischen Wissenschaftlern nachgewiesen werden.


Artenschutz:

Dr. Juan F. Masselo, Dipl.-Biol. Mara Marchesan & Dr. Petra Quillfeldt

Der lange Weg zum gesetzlichen Schutz der Felsensittiche

Inhalt: Die Region um El Cóndor wird als Important Bird Area (IBA) von hoher Priorität für Patagonien angesehen. Es ist das einzige IBA in Nord-Patagonien, das nicht gesetzlich geschützt ist. Seit Ende 2004 setzen wir uns dafür ein, dass die Kolonie der Felsensittiche (Cyanoliseus patagonus) von El Cóndor als Naturreservat der Provinz Río Negro anerkannt wird – keine einfache Aufgabe, denn es tauchten zwei Hauptprobleme auf. Welche das waren und wie es mit den Flesensittichen weiter ging lesen sie hier.


Literatur:

Wellensittiche sind eng mit den Loris und Feigenpapageien verwandt

Mayr, G. (2008): The phylogenetic affinities of the parrot taxa Agapornis, Loriculus and Melopsittacus (Aves: Psittaciformes), hypotarsal morphology supports the results of molecular analyses. Emu 108: 23-27.


Kleinanzeigen:

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