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Zucht: Josef M. Kenning
Der Queensland-Edelpapagei Bei den Aufnahmen zum Film „Land of Parrots“ hatte der Autor erstmals die Gelegenheit, diese sehr lauten und auffälligen Vögel in der Iron-Range-Gegend, die heute Nationalpark ist, kennenzulernen. Über diese Erfahrungen und den Besuch bei einem australischem Züchter berichtet er hier. Krankheiten: Carina Brehm, Dr. Marcellus Bürkle & Dr. Gerd Britsch Viruserkrankungen bei Papageien und Sittichen Teil
2 In diesem 2. Teil wird auf die verschiedene Typen des Psittazinen Herpesvirus, das Aviäre Paramyxovirus, das Aviäre Bornavirus, die PMV-3-Infektion und die jeweils besonderer Pathogenität (krankmachendes Potential) für bestimmte Papageienarten eingegangen. Verhalten: Susanne Rückemann, Heidrun Schrotten & Volker Munkes Werkzeuggebrauch bei Grünflügelaras Werkzeuggebrauch ist bei Vögeln weiter verbreitet als lange Zeit angenommen. Seit den frühen Beobachtungen von Thomson (1964) wurden über 120 Beobachtungen bei 104 Arten dokumentiert, davon 39 Fälle „echten“ Werkzeuggebrauchs. Für den Graupapagei (Psittacus erithacus) ist Werkzeuggebrauch im Freiland dokumentiert; die Vögel benutzen Holzstückchen zum Kratzen und zur Gefiederpflege. Außerdem liegen Beobachtungen zum Werkzeuggebrauch bei in Menschenobhut gehaltenen Tieren vor. So berichtet Smith von einem Graupapagei, der mit einer Pfeife Wasser schöpfte. Lantermann beobachtete, dass Kakadus – ein Großer Gelbhaubenkakadu (Cacatua g. galerita), ein Orangehaubenkakadu (C. sulphurea citrinocristata) und ein Gelbwangenkakadu (C. sulphurea) – mit dem Schnabel Späne von Kletterästen abschälten, diese in den Fuß nahmen und sich damit an Hinterkopf und Rücken kratzten. Was für und vor allem wie Grünflügelaras (Ara chloroptera) Werkzeuge benutzen wird in diesem Artikel ausführlich beschrieben. Ernährung: Detlev Franz November: Efeu als Papageiennahrung Freileben: Dr. Roland Seitre Der Azuero-Sittich – Panamas einziger endemischer Papagei Inhalt: Die Geomorphologie Mittelamerikas ist Ursache dafür, dass sich dort nicht sehr viele endemische Papageienarten entwickelten. Über die gesamte Länge der Landbrücke erstreckt sich eine an mehreren Stellen unterbrochene Gebirgskette, die das pazifische Tiefland von der karibischen Küste trennt. Ein Genaustausch zwischen Vogelpopulationen der beiden Regionen war offensichtlich stets in ausreichendem Umfang möglich. Umso größer war die Überraschung, als Professor Francisco Delgado 1985 einen Vertreter der Gattung Pyrrhura in Panama entdeckte, welcher der Wissenschaft noch unbekannt war. Delgado bereiste mit einem Freund die Azuero-Halbinsel im Südwesten des Landes. Dabei wurden die Wissenschaftler auf ein paar Sittiche aufmerksam, die in der Krone eines Mangobaums (Mangifera indica) fraßen. Zu ihrer großen Überraschung war es eine unbekannte Art; der Azuero-Sittich (Pyrrhura eisenmanni), über diesen Herr Dr. Seitre hier berichtet. Freileben: Rutledge Stephen Boyes Beobachtungen zur Brutbiologie von Goldbugpapageien Literatur: Ein großes Gehirn hilft Papageien in Regionen mit starken Klimaschwankungen zu überleben Schuck-Paim, C., W.J. Alonso, & E.B. Ottoni (2008): Cognition in an Ever-Changing World: Climatic Variability Is Associated with Brain Size in Neotropical Parrots. Brain, Behavior and Evolution 71: 200-215. Kleinanzeigen: Im Kleinanzeigenteil der Zeitung haben Abonnenten Gelegenheit, kostenlos ihre Papageien anzubieten, zu tauschen oder zu suchen bzw. Kontakt mit anderen Papageienfreunden aufzunehmen. | |||
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