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Nachrichten:
- Lutino-Goldkappensittiche geschlüpft
- Zum Tod von Dr. Hans Strunden
- Ist das Aviäre Bornavirus der Auslöser der Drüsenmagendilatation?
- Brotogeris-Sonderschau auf der Ornithea 2008 in Köln-Porz
- Aufatmen am Tana-Fluss-Delta
- 12. Tagung des Fonds für bedrohte Papageien in Stuttgart
- Kleinanzeigenmarkt im Internet
- Neues vom Vogelpark Walsrode
- Aktuelles aus dem Loro Parque
Haltung:
Hans Jürgen Geil
Zur Haltung von Blaukehlaras
Inhalt: Es ist immer wieder eine große Freude, seine gefiederten Freunde bei der Balz zu beobachten. Zugegeben, für die meisten Vogelliebhaber, noch dazu in Brot und Arbeit stehend, ist die Zeit dafür knapp bemessen. Viele Misserfolge könnten jedoch vermieden werden, wenn man genügend Zeit zum Beobachten hätte und das Gesehene dann richtig deuten könnte. Ein Manko schlechthin in der Vogelzucht.
Die Schönheit, die Eleganz, die Harmonie, das teilweise synchrone Verhalten, ja die gesamte Choreographie bei der Balz unserer Papageien kann man als Vorruheständler um so mehr genießen. Es gibt in der gesamten Vogelwelt ähnlich schön ablaufende Rituale, man denke nur an die Balz der Kraniche oder der Roten Felsenhähne, doch bei Sittichen und Papageien gibt es ausgemachte Spezialisten, die das Herz eines jeden Beobachters höher schlagen lassen. Da sind beispielsweise der Zeitlupenflug des Schildsittichs
(Polytelis swainsonii), die aufgeregten Sprünge der Weißbauchpapageien
(Pionites), das Kopfunterhängen bei Loris oder das mächtige Aufbäumen eines Blutbauchsittichs
(Northiella haematogaster).
Hans Jürgen Geil beschreibt, wie spannend die Haltung von Blaukehlaras
sein kann
Zucht:
Franz Pfeffer
Der Rosenbrustbartsittich
Inhalt: Der farbenprächtige Rosenbrustbartsittich (Psittacula alexandri) ist für mich einer der schönsten Edelsittiche. Es sind acht Unterarten beschrieben worden, die am häufigsten in Menschenobhut gepflegte ist der Cochinchina-Rosenbrustbartsittich
(P. alexandri fasciata). Weitere deutsche Namen für diesen Vogel sind Indischer Rosenbrustbartsittich oder Rosenbrustsittich. In Züchterkreisen besser bekannt ist er aber unter dem Namen Rosenbrustbartsittich oder Bartsittich. In älterer Literatur kann man ihn unter den Namen rotschnäbeliger und schwarzschnäbliger Edelsittich mit roter Brust oder Rosabrüstiger Sittich finden.
Der Autor geht auf die Haltung, Fütterung, Zucht und auf Mutationen
des Rosenbrustbartsittichs ein.
Ernährung:
Detlev Franz
September: Hainbuche als Papageiennahrung
Inhalt: Die Hainbuche (Carpinus betulus) ist ein Vertreter der 30 Baum- oder Straucharten umfassenden Gattung Carpinus. Hainbuchen gehören zu den Birkengewächsen
(Betulaceae), die in sechs Gattungen rund 170 Arten umfassen. Eine enge Verwandtschaft zur in Blatt und Rinde ähnlichen Rotbuche
(Fagus sylvatica), die zu den Buchengewächsen (Fagaceae) gehört, besteht nicht.
Heimisch ist die bis zu 25 m hohe Hainbuche von Mitteleuropa und Italien bis nach West-Russland, auf der Balkan-Halbinsel, in Kleinasien, dem Kaukasus und in Nordpersien. In den südlichen Regionen ist sie auf Gebirge beschränkt. Die Gattung ist in den gemäßigten Zonen Europas und Asiens verbreitet, mit Schwerpunkt in Ostasien, eine Art kommt in Nordamerika vor. Unsere Hainbuchen wanderten mit dem zurückweichenden Eis nach der letzten Eiszeit nach Mitteleuropa ein. Sie wachsen in Mischwäldern, selten in Reinbeständen, und werden vielfach als Garten-, Park-, Hecken- und Straßenbäume oder forstlich angebaut.
Herr Franz schreibt in dieser Ausgabe über die Knospen, Blüten und
Früchte der Hainbuche und deren Bedeutung als Papageiennahrung
Kulturgeschichte:
Heinz Schnitker
Das Naturhistorische Museum in Leiden, Niederlande
Inhalt: Wenn ich mir früher ein Naturkunde-Museum vorgestellt habe, dann dachte ich meistens an ein monumentales, klassizistisches Gebäude, dem man seine lange Tradition schon von außen ansieht und wo alles eine jahrhundertelange Geschichte atmet. Das erste Museum, das ich dann vor einigen Jahren in den Niederlanden wirklich kennenlernte, war jedoch völlig anders, nämlich ausgesprochen modern. Und die lange Tradition des Leidener Museums ist – zumindest äußerlich – nicht so schnell erkennbar. Auch wenn seine Ursprünge bis zum Jahr 1820 zurückgehen, so präsentiert es sich seit Ende der 1990er Jahre in einem neuen, modernen Gebäude. Und seit dieser Zeit trägt es auch seinen neuen Namen „Nationaal Natuurhistorisch Museum“.
Reisebericht:
Heinz Schorten
Es muss nicht immer Australien sein
Inhalt: Eine Reise in die Heimat der von uns gehaltenen Papageien ist, wenn man dann dort auch die Tiere wie erhofft zu Gesicht bekommt, zweifelsohne ein beeindruckendes Erlebnis. Nicht jeder aber hat die Zeit und die finanziellen Mittel, um sich diesen Traum zu erfüllen. Es lassen sich aber auch in sehr viel kleinerem Rahmen neue Erfahrungen sammeln, und die eine oder andere Idee kann zum Wohle der eigenen Pfleglinge umgesetzt werden. Seit 18 Jahren besuchen wir, eine Gruppe von Vogelzüchtern, einmal jährlich Gleichgesinnte in den verschiedensten europäischen Ländern, um uns mit ihnen auszutauschen. 2007 ging die Reise erstmals nach Tschechien.
Heinz Schorten erzählt über ein Treffen mit
Vogelhaltern und der damit verbundenen Besichtigung von
Sehenswürdigkeiten in Tschechien
Artenschutz:
Jörg Asmus
Der Kakapo – das Schicksal eines eigentümlichen Papageis Teil 2
Inhalt: Die wenigen heute noch lebenden Eulenpapageien werden intensiv überwacht und im Rahmen des Kakapo Recovery Programme betreut. Die freilebenden Vögel leben derzeit auf Codfish Island und Anchor Island im Süden Neuseelands. Auf das Arterhaltungsprojekt komme ich später noch zurück.
Die flugunfähigen Kakapos können sehr gut klettern und mithilfe ihres Schnabels und der Schwingen recht geschickt im Geäst balancieren. Sie sind oftmals sehr neugierig und interessieren sich für Veränderungen ihrer Umgebung. Dies geht aus Berichten von Mitarbeitern des National Kakapo Team hervor.
Den Namen „Eulenpapagei„ erhielt dieser Vogel von den Europäern aufgrund der runden Form seines Gesichts, welches von haarähnlichen gelblich grünen Federn umgeben ist. Der Rücken ist moosgrün, die Federn sind mit unregelmäßigen braunen und gelblichen Bänderungen versehen. Die Unterseite ist eher gelblich grün, und die Federn weisen eine gelblich braune und blassgelbe Zeichnung auf. Den Schnabel umgeben etwas längere borstenartige Federn, die zum Tasten dienen und mit denen die Vögel nachts Hindernisse erkennen können.
In diesem Bericht geht es um die Besonderheiten des Kakapo und über
Kakapo Recovery Programme
Kleinanzeigen:
Im Kleinanzeigenteil der Zeitung haben Abonnenten
Gelegenheit, kostenlos ihre Papageien anzubieten, zu tauschen oder zu
suchen bzw. Kontakt mit anderen Papageienfreunden aufzunehmen.
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