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Nachrichten:
- Wochenendtagung der AZ-AGZ-IG Plattschweifsittiche in Ilsede
- Weißrussland lässt über 250 beschlagnahmte Papageien töten
- Buschfeuer gefährdet den Bestand des seltenen Westlichen Erdsittichs
- Pennsylvania verzichtet auf das Haltungsverbot von Nandaysittichen
- Bundesamt warnt vor Betrügern
- Die besten Artikel des Jahres 2007
- Aktuelles aus dem Loro Parque
- Neues vom Vogelpark Walsrode
- Seltene Farbmutationsform: der Lutino-Maskenzwergpapagei
- Jahreshauptversammlung der ZGAP
- Beweislastumkehr beim Tierkauf
- Papageiendiebe in Schwarzach
- 10. Papageien-Workshop im Loro Parque
Haltung:
Rosemary Low
Glanzloris (Chalcopsitta)
Inhalt: Die vier Arten der Gattung Chalcopsitta sind – und das ist einmalig unter den Loris – jeweils sehr unterschiedlich gefärbt. Die Grundfarben sind Braun, Schwarz, Grün und Rot. Allerdings bin ich, um es gleich vorwegzunehmen, der Meinung, dass die rote Art, der Kardinallori
(C. cardinalis), nicht in diese Gattung gehört.
Wie wird die Gattung charakterisiert? Forshaw (1989) beschreibt die Glanzloris als „mittelgroße Papageien mit ziemlich langen, abgerundeten Schwänzen“ – eine Beschreibung, die auch auf die größeren Rotloris
(Eos) zutrifft. Dann stellt er fest: „Die nackte Haut an der Unterschnabelbasis ist das auffälligste äußere Merkmal.“ Das hat auch als einziger weiterer Lori der Weißbürzellori
(Pseudeos fuscata), Vertreter einer monotypischen Gattung.
Rosemary Low beschreibt die verschiedenen Gattungen und wie sich diese
unterscheiden.
Praxistipp:
Siegfried Wiek, Lotte-Büren
Tipps zur Verpaarung von Plattschweifsittichen
Inhalt: Als Ergänzung zu meinem Artikel in PAPAGEIEN 11/2007 über den Stanleysittich
(Platycercus icterotis) möchte ich hier einige Tipps geben, die bei Haltung und Zucht von Plattschweifsittichen nützlich sein können. Damit wende ich mich vor allem an die Vogelliebhaber, die sich noch nicht allzu lange mit diesen australischen Sittichen befassen und denen die langjährigen Erfahrungen der „alten Hasen“ fehlen. Immer wieder werde ich vor allem zu dem Thema „Verpaarung und Neuverpaarung von Plattschweifsittichen“ befragt. Folgendes sollte beachtet werden:
Neu erworbene Vögel müssen genügend Zeit zur Eingewöhnung haben. Damit ist zum einen gemeint, dass sich die Partner erst aneinander gewöhnen müssen, zum anderen aber auch, dass sich die Tiere an die neue Umgebung anpassen müssen und an das meist ebenso neue Futter. Dies gilt vor allem, wenn die Sittiche schon mindestens ein Jahr und somit bereits geschlechtsreif sind.
Der Autor erklärt, worauf man achten sollte, wenn man
Plattschweifsittiche zwangs- bzw. umverpaart
Zucht:
Der Inkakakadu
Kurt Fierens, Beerzel
Inhalt: Der Inkakakadu (Cacatua leadbeateri) ist eine bei uns selten gepflegte Kakaduart aus Australien, die das Herz eines jeden Züchters höher schlagen lässt.
Man unterscheidet zwei Unterarten. Die Grundfärbung der Nominatform ist weiß. Die Stirn weist einen rosafarbenen Anflug auf, die vordersten Haubenfedern sind weiß, die übrigen rot mit einem gelben Band in der Mitte und breiten weißen Spitzen. Das übrige Kopfgefieder, der Hals, die Brust und der obere Bauch sind lachsfarben mit fließendem Übergang zum weißen Unterbauch. Die kleinen und mittleren Unterflügeldecken sind lachsfarben, die großen Unterflügeldecken und die Unterseite der Schwungfedern sind kräftig rot. Die Körperoberseite, der Schwanz und die Unterschwanzdecken sind weiß, die äußeren Steuerfedern an der Basis rosa. Der Schnabel ist hornfarben, die Füße sind grau. Die Iris der Männchen ist dunkelbraun, die der Weibchen rot. Ansonsten kann man die Geschlechter nur noch anhand des Haubenbandes unterscheiden, denn bei den Weibchen ist das gelbe Band in der Regel breiter.
Kurt Fierens schreibt über Zucht und Haltung des Inkakakadus.
Ernährung:
März: Japanischer Schnurbaum
Detlev Franz
Inhalt: Der in unseren Parkanlagen relativ häufige Japanische Schnurbaum
(Sophora japonica) gehört zu den Hülsenfrüchtlern (Leguminosae). Er ist die einzige von etwa 50 Arten der Gattung Sophora, die zu einem größeren Baum heranwächst. Der Name Japanischer Schnurbaum oder auch Japanischer Pagodenbaum führt etwas in die Irre, denn sein ursprüngliches Verbreitungsgebiet liegt in China und Korea. Er wurde allerdings von in Japan tätigen Pflanzensammlern nach Europa verschickt.
In diesem Artikel erfahren Sie wie die Früchte
und Blüten des Schnurbaums aussehen, welche Gift- und Pflanzenstoffe sie
enthalten und für welche Papageien sie als Nahrung dienen.
Reisebericht:
Auf der Suche nach Zenkers Grünköpfchen
René Wüst
Inhalt: Seit mehr als 15 Jahren halte und vermehre ich nahezu alle in Menschenobhut vorkommenden Agapornis-Arten, allerdings nicht immer alle Arten gleichzeitig. Dabei habe ich eine Reihe unterschiedlicher Haltungsformen ausprobiert: Paarhaltung, Schwarmhaltung und Gemeinschaftshaltung von verschiedenen Spezies. Schon immer habe ich mich auch für die Herkunftsländer der von mir gepflegten Vögel interessiert. Zunächst hatte es mich allerdings auf andere Kontinente gezogen, wobei jedoch stets der Wunsch vorhanden war, eines Tages auch Afrika zu bereisen.
Die einzige Agapornis-Art, über die es kaum Informationen gibt, ist das Grünköpfchen
(Agapornis swindernianus). Liebhaber der Unzertrennlichen werden es nachempfinden können, dass vom Grünköpfchen ein besonderer Reiz ausgeht. Nach einer längeren Zeit der Vorbereitung – der Durchsicht der spärlich vorhandenen Literatur sowie der Bestimmung der Sammelorte der Museumsbälge mit Hilfe von Landkarten – hatte ich ein neues Reiseziel: Uganda
Der Autor René Wüst erzählt von seiner Reise nach Afrika wo er
Zenkers Grünköpfchen beobachtete.
Kleinanzeigen:
Im Kleinanzeigenteil der Zeitung haben Abonnenten
Gelegenheit, kostenlos ihre Papageien anzubieten, zu tauschen oder zu
suchen bzw. Kontakt mit anderen Papageienfreunden aufzunehmen.
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